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Griffe & Lenkerbänder

Wer gerne größere Radtouren unternimmt und über Stunden unterwegs ist, verlangt von seinem Fahrrad nicht nur Belastbarkeit, sondern auch Komfort. Dies betrifft nicht nur die Federung und die Sattelqualität, sondern wird auch durch den Griff und die verwendeten Lenkerbänder beeinflusst. Insbesondere derjenige, der viel im Gelände unterwegs ist und sich auf unebener Fahrbahn bewegt, riskiert ohne den Schweiß absorbierende Bänder oder Griffe am Lenker, dass die Hände rutschen und einen sicheren Halt auf dem Rad gefährden. Auf hochwertige Lenkerbänder und Griffe zu achten ist deshalb nicht nur eine Frage des Komforts, sondern vor allem eine Frage der Sicherheit.

Welche Varianten von Griffen gibt es?

Bei Lenkergriffen unterscheidet man zwischen den klassischen Griffen, die über eine Form von Steckmechanismus verfügen und den modernen, immer stärker gefragten, Schraubgriffen. Geht es um den Aspekt der Sicherheit, nehmen sich beide Lenkervarianten nicht viel. Beide sitzen bei fachgerechter Montage bombenfest und drohen auch bei stärkeren Erschütterungen nicht gelöst zu werden. In Hinblick auf den Komfort, insbesondere bei der Montage, sind aber deutliche Unterschiede zu verzeichnen. Klassische Steckgriffe sind häufig nur unter Zuhilfenahme roher Gewalt zu befestigen. Dies gilt noch stärker für das Lösen der zuvor angebrachten Griffe. Auch heute behilft man sich bei diesem Problem immer noch häufig mit Wasser, Alkohol oder Haarspray, um sich die Montage zu erleichtern. Schraubgriffe bilden unter den Fahrradgriffen eine moderne Form, die vor allem auf die Bedürfnisse von Intensivradlern eingeht. Diese Fahrer verschleißen Griffe in höherem Maße als der durchschnittliche Radfahrer und sind daher dazu gezwungen, die Griffe öfter zu wechseln. Aber auch für den Normalanwender sind diese Griffe eine Überlegung wert. Sie sind über einen Klemmmechanismus leicht anzubringen und erfordern daher keinen hohen Kraftaufwand.

Worauf ist bei Griffen zu achten? 

Der Griff ist bei Fahrrädern für zwei zentrale Aufgaben zuständig: Kontrolle und Komfort. Dies bedeutet für den Anwender, dass Griffe sowohl angenehm in der Hand liegen als auch rutschresistent sein müssen. Viele Griffe sind mit Gummimischungen überzogen. Dieser auf den ersten Blick modische Akzent ist jedoch weitaus einflussreicher als viele denken. Gummimischungen eignen sich hervorragend dazu, Erschütterungen effektiv zu absorbieren und tragen dadurch mit zum verbesserten Komfort bei.

1. Ergonomische Griffe

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich ergonomische Griffe. Diese Ergo-Griffe zeichnen sich durch eine große Auflagefläche aus. Dies beugt bei intensiver Beanspruchung einschlafenden Fingern und schmerzenden Händen vor. Insbesondere bei Mountainbikern sind diese Griffe sehr beliebt, da deren Hände durch den unebenen Untergrund stärker beansprucht werden. Doch auch für den durchschnittlichen Radfahrer bieten diese Griffe ein Höchstmaß an Komfort. Bedenkt man, dass je nach Sitzhaltung bis zu 30 Prozent des Gesamtkörpergewichts bei Fahrradfahrer auf die Handflächen wirken, spricht dies umso mehr für entsprechend hochwertige Griffe, um künftigen Gelenkbeschwerden vorzubeugen. Insbesondere Mountainbiker sollten beim Kauf immer darauf achten, dass ihre Griffe für den sportlichen Einsatz erprobt sind und hohen Belastungen standhalten.

2. Griffe aus Naturmaterialien

Neben gummierten und ergonomischen Radgriffen sind auch Fahrradgriffe aus Naturmaterialen wie Kork oder Leder beliebt. Sie zeichnen sich durch ein sehr edles Aussehen aus. Spezielle Ziernähte beugen einem Abrutschen der Hände vor und versprechen auch bei Nässe ausreichenden Halt. Sie sind die Handschmeichler unter den Fahrradgriffen.

3. Griffe für Cruiser

Diese Griffe bilden eine Synthese aus Komfort und stylischem Aussehen und sind vor allem an diejenigen gerichtet, die zugunsten von Sicherheit nicht auf gutes Aussehen verzichten möchten. Dementsprechend ist das Angebot an Fahrradgriffen sehr groß. 

Lenkerbänder

Lenkerbänder erfreuen sich vor allem bei Besitzern von Rennrädern großer Beliebtheit. Sie warten nicht nur mit viel Grip auf sondern bilden oft die einzig durchdachte Lösung, der glatten Metalloberfläche von Rennrädern den nötigen Halt zu verleihen. Lenkerbänder haben einen Vorteil und Nachteil zugleich: bei intensiver Beanspruchung verschleißen sie schnell, können jedoch bei entsprechender Erfahrung auch einfach regelmäßig ersetzt werden. Jedoch ist dies gerade für Anfänger nicht immer leicht. Das richtige Wickeln von Lenkerbändern will gelernt sein.