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Hebie

Sauber Fahrradfahren und sicher parken

Die meisten Fahrradfahrer machen sich wenig Gedanken über ihre Schutzbleche oder den Fahrradständer. Da ist es gut, dass andere das für sie tun…

Wenn Sie zu der Sorte Radler gehören, die einfach davon ausgehen, dass die Teile schon alle das tun werden, was sie sollen, dann können Sie froh sein, wenn der Hersteller sich für Sie den Kopf zerbrochen hat, und an Ihrem Bike Qualitätsteile von Hebie verbaut sind. Seine beiden Produktlinien hat Hebie unter den Claims „Immer schön sauber bleiben!“ und „Einfach gut dastehen!“ zusammengefasst. Ersterer steht für die Schutzbleche, der zweite Spruch beschreibt die Parkeigenschaften der Fahrradständer.

 
Gründungsjahr 1868
Gründer Heinrich Hemmelskamp
Hauptsitz Bielefeld
Produktbereiche Fahrradständer, Schutzbleche
Interessant für: Alltagsradler, E-Bike-Besitzer, Trekking- und Tourenfahrer
Auszeichnungen 2021 „Vergleichssieger“ Hebie 0671E Ständer (Autobild.de)
2016 „Note 1,3 – sehr gut“ Hebie 661E Fix 40 Fahrradständer (Testberichte.de)
Website hebie.de
Social Media facebook.com/hebie.seit1868


Vom Sektkorken zum Fahrrad

Wie kommt es, dass eine Korkenschneiderei, die Flaschenkorken produziert, damit anfängt Fahrradständer herzustellen? Eigentlich ist diese Verbindung nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Fahrradgriffe früher meist aus Kork waren, bevor Kunststoff hier seinen Siegeszug antrat. In der 1868 von Heinrich Hemmelskamp gegründeten Fabrik für Korkverarbeitung wurden daher bald nicht nur Verschlüsse, sondern auch Fahrradgriffe hergestellt. Langsam wurde das Sortiment auch auf Luftpumpen oder Schutzbleche erweitert. Da hier nicht nur Kork als Werkstoff zum Einsatz kam, wurde die Firma von der Korkschneiderei zur „Celluloid – und Metallwarenfabrik Bielefeld“ und bekam einen neuen Firmennamen: HEBIE, ein Mix aus dem Namen des Gründers HEmmelskamp und des Firmenstandorts BIElefeld.

Heute ist Hebie vor allem für zwei Sparten bekannt – Schutzbleche und Fahrradständer.

 

Einfach gut dastehen

Parkplatzsorgen sind einer der Gründe, die immer mehr Menschen dazu bewegen, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen. Daher bringen die meisten Fahrräder ihren Parkplatz selbst mit, einen Fahrradständer nämlich. Hier gibt es unterschiedliche Varianten. Für normale Fahrräder reicht ein Seitenständer, der ausgeklappt werden kann. Je nach Fahrrad können diese Fahrradständer an unterschiedlichen Stellen des Hinterbaus befestigt werden. Hier kommt es darauf an, ob das Fahrrad bereits ab Werk über eine Ständeraufnahme verfügt. Dann kann ein Ständer am Rahmen verschraubt werden, sonst wird er an der hinteren Achse befestigt. Manche der Hebie Fahrradständer klappen sich von selbst beim Losfahren ein, andere sind bereits mit einer Anhängerkupplung ausgestattet. Übrigens liefert Hebie auch eine echte Seltenheit – Fahrradständer, die auf der rechten Seite des Fahrrads angebaut werden. Bei den allermeisten Fahrrädern ist der Ständer links, aber wer sagt denn, dass das immer so sein muss?

Mittelbauständer sind ganz besonders für schwere Fahrräder geeignet. Das Fahrrad steht hier mittig auf zwei Füssen. Da es sich nicht nach einer Seite neigt, wie es bei Seitenständern der Fall ist, kann es auch nicht vor lauter Gepäck Übergewicht bekommen und umfallen. Daher sind Trekkingbikes, schwere E-Bikes und Pedelecs oft mit Mittelbauständern bestückt. Vor allem bei Elektro-Fahrrädern sollten Stürze auch beim Parken möglichst vermieden werden, da die sensible Technik Schaden nehmen könnte. Es macht daher durchaus Sinn, hier auf Nummer Sicher zu gehen und einen Mittelbauständer nachzurüsten, falls keiner vorhanden ist.

Besonders für sportliche Bikes ist der Multifunktionsständer Turrix eine hervorragende Option. Er wird nicht am Bike befestigt, kann aber einerseits ein Fahrrad an der hinteren Achse aufrechthalten, zwei an die Wand geschraubte Turrix-Ständer werden zur Wandhalterung. Sie müssen Ihr Fahrrad also nicht mit einem fixen Fahrradständer belasten, können es aber daheim sicher abstellen.

 

Immer schön sauber bleiben

Viele Fahrradfahrer verzichten auf Schutzbleche. Am Rennrad wird so Gewicht eingespart, am Mountainbike oder Urbanbike soll die saubere Optik nicht ruiniert werden. Mit diesen Rädern sollten Sie dann aber besser nicht von Regen überrascht werden, denn Ihre Reifen verspritzen Schmutz und Wasser von der Straße in alle Richtungen, vor allem in Ihre! Je mehr Profil die Reifen haben, desto besser können sie Wasser mitnehmen und verteilen. Schutzbleche schaffen hier Abhilfe, das passende Exemplar zu finden, ist aber eine Wissenschaft für sich! Zuerst müssen Sie sich entscheiden, ob Sie fest verbaute Schutzbleche haben möchten, die einfach immer mit dabei sind, oder mobile Steckschutzbleche, die nur dann zum Einsatz kommen, wenn es nach Regen aussieht. Sie müssen außerdem natürlich zur Reifengröße passen, und die nötigen Befestigungen müssen vorhanden sein. Hebie liefert Schutzbleche von 16 bis 29 Zoll und deckt so alle gängigen Reifengrößen ab.

Am einfachsten sind Schutzbleche zu montieren, die mit einer Klemme an der Sattelstütze über dem Hinterrad angebracht werden und für die keinerlei Aufnahmen nötig sind. Hier gibt es auch (fast) keine falsche Größe. Diese Schutzbleche sind aus robustem, wetterfestem Kunststoff, daher sind sie besonders leicht. Fest verbaute Schutzbleche müssen zur Laufradgröße passen, außerdem sollte die richtige Reifendicke darin Platz finden, daher müssen Sie beim Kauf auf die passende Größe achten. Sie haben die Wahl zwischen Varianten aus Kunststoff oder Aluminium.

Hebie Schutzbleche können Sie im Zweier-Set kaufen, also gleich für Vorder- und Hinterrad. Es gibt sie aber auch einzeln als Ersatzteil.

Kettenschutzbleche sind heute selten geworden, sie finden sich vor allem an Kinderfahrrädern und City-Bikes, also klassischen Damenrädern. Sie decken auf der rechten Seite des Fahrrads den Antrieb ab, so kann sich nichts in der Kette verfangen. Andererseits wird das Getriebe so bei Stürzen und vor hohen Gräsern und ähnlichem geschützt.