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Rahmen

Der Fahrradrahmen. Nicht nur für Romantiker das Herz des Bikes   
 
Puristen sprechen einfach vom Gestell; Romantiker nennen ihn euphorisch „das Herz eines jeden Bikes“ – gemeint ist aber immer das Gleiche: der Fahrradrahmen. Wir tendieren eher zu der zweiten Bezeichnung. Und dafür gibt es gute Gründe: Er trägt zusammen mit den Laufrädern das Gewicht des Fahrers. Auf ihn wirken beim Fahren sowohl die Antriebs-, Brems- und Lenkkräfte als auch die Auswirkungen von Streckenunebenheiten. Und er ist außerdem Befestigungspunkt für alle weiteren Funktionen eines Fahrrades – unter anderem Antrieb, Gabel oder Lenkung.  

Rohre, Rohre, Rohre: die Bestandteile des Fahrradrahmens

Aber aus welchen Bestandteilen besteht eigentlich der „klassische Fahrradrahmen“? Ganz einfach: 

·    Zunächst einmal aus dem Sattelrohr, das die Sattelstütze und abschleißend den 
     Fahrradsattel trägt. 
·    Dann aus dem Steuerrohr mit einem Steuersatz zur Aufnahme der Fahrradgabel. Sie 
     führt üblicherweise das Vorderrad, mit dem gelenkt wird. 
·    Als Verbindung zwischen diesen beiden Komponenten fungieren zwei weitere Rohre: 
     das Unterrohr und das Oberrohr, das allerdings nicht bei allen Konstruktionen auftaucht. 
·    Das letzte große Element bildet üblicherweise der Hinterbau in dem das Hinterrad 
     aufgenommen wird – außer bei einem gefederten Hinterrad. Denn in diesem Fall wird 
     der bewegliche Hinterbau nicht als Teil des Rahmens betrachtet. 
     Ebenso zu Rahmen zählt außerdem das Tretlagergehäuse zur Aufnahme des Innenlagers – 
     meist an der Verbindungsstelle zwischen Unterrohr, Sattelrohr und den unteren Streben 
     des Hinterbaus („Kettenstreben“) sowie einige kleinere angeschweißte oder angelötete Befestigungsteile
      – zum Beispiel für Gepäckträger, Schutzbleche, Kabel oder Luftpumpe.
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    Farbe:
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    Modelljahr:
    2013
    Zustand:
    neu
    Laufradgröße:
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    n:
    • 53cm

    Artikel-Nr.:
    4497
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    948,00 €
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    Rotwild R2 Rahmen
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    Farbe:
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    Modelljahr:
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    Zustand:
    neu
    Laufradgröße:
    29,0
    Rahmengrößen:
    • L

    Artikel-Nr.:
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    Modelljahr:
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    Zustand:
    neu
    Laufradgröße:
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    Artikel-Nr.:
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    Farbe:
    Weiss/Rot
    Modelljahr:
    2010
    Zustand:
    neu
    Laufradgröße:
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    Artikel-Nr.:
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    Scapin Alko S6
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    Modelljahr:
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    Modelljahr:
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    Zustand:
    neu
    Laufradgröße:
    28,0
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    Artikel-Nr.:
    70362
Vielfalt für unterschiedliche Bedürfnisse: unterschiedliche Rahmenformen

Aus diesen wenigen Bestandteilen setzt sich also der Fahrradrahmen zusammen. Was sich  daraus dann in der Realität gestalten lässt, kann heute in auf der Straße, im Gelände, im Fachgeschäft oder auch im Internet besichtigt werden. Deshalb lohnt sich ein etwas ausführlicherer  Blick auf die Vielfalt der verwendeten Rahmenformen: 

Traditionell und bewährt: Diamant und Schwanenhals 

Zunächst einmal zu den traditionellen Rahmenformen. Die beste Kombination für Stabilität und möglichst geringem Gewicht bildet nach wie vor der Diamantrahmen. Er steht bis heute für das klassische Herrenrad und wird beim Aufsitzen mit dem zweiten Bein überstiegen. Wer sich dieser Prozedur entziehen möchte, entscheidet sich meistens für ein Bike mit Schwanenhalsrahmen. Bei diesem Konzept werden zwei parallel verlaufende Unterrohre verbaut, während das Oberrohr fehlt. Der Vorteil: Bei diesem Rahmen ist der bequeme Durchstieg zwischen Sattel und Lenker möglich – weshalb die Form seit langem die Vorlage für den Bau von Damenrädern bildet. Neben diesen traditionellen Rahmen gibt es inzwischen außerdem viele weitere Formen, die sich aber letztendlich auf die eben genannten „Urformen“ zurückführen lassen. Eines dieser Konzepte ist zum Beispiel der Fachwerkrahmen. Bei ihm sind alle Rahmenfelder Dreiecke, was zu einer höheren Steifigkeit führt als bei Viereckrahmen. Typische Beispiele für diese Rahmenform finden sich sowohl im modernen Moulton-Rad als auch im historischen Dursley-Pedersen-Rad.                              

Viele neue Entwicklungen vor allem bei Rahmen für Damenräder 

Mischformen zwischen dem Diamant- und Schwanenhalsrahmen zeigen die Hersteller gegenwärtig vor allem im Bereich der modernen Damenrahmen. Dazu zählen unter anderem der Trapezrahmen, bei dem das Oberrohr abgesenkt wird und dann gerade oder leicht geschwungen zur Mitte des Sattelrohrs führt. Der ihm ähnelnde Anglaise-Rahmen besitzt dagegen zwei zusätzliche Streben, die in Verlängerung des abgesenkten Oberrohrs bis zu den Ausfall-Enden am Hinterrad reichen. Beim Mixte-Rahmen beginnen die beiden zusätzlichen Streben des Anglaise-Rahmens schon am Steuerrohr. Damit treten ihre vorderen Bereiche an die Stelle des abgesenkten Oberrohrs, sind oft eher dünn und gerade ausgeführt. Zeigen sich diese „doppelten Oberrohre“ allerdings nicht gerade, sondern für den bequemen Einstieg geschwungen, sprechen Experten von einem Berceau-Rahmen. 

Heute besonders beliebt – Wave-Rahmen und echte Tiefdurchsteiger

Der zurzeit wohl am häufigsten verkaufte Damenrahmen ist vermutlich der so genannte Wave-Rahmen. Er besitzt nur ein Unterrohr mit großem Durchmesser, das wie eine Welle (Wave) geschwungen ist und oft oberhalb des
Tretlagergehäuses ein kleines Verstärkungsrohr aufweist. So kann die Durchstiegshöhe bis zum oberen Rand des Kettenrades herabgesetzt werden.  Eine Variante von diesem Rahmen bildet der echte Tiefdurchsteiger. Hier ist der Durchstieg vor dem Tretlager in ca. 15 bis 20 cm über der Fahrbahn möglich. Machbar wird das durch ein alleiniges Unterrohr mit großem Durchmesser, das meist mit dem Sattelrohr eine Einheit in U-Form bildet. 

Nicht nur schräg, sondern auch extrem angesagt: Sloping-Rahmen 

Ursprünglich speziell für MTBs und Trekkingräder wurde dagegen eine andere Rahmenform mit schräg zum Sattel hin abfallenden Oberrohr entwickelt: der Sloping-Ramen (englisch „sloping“: schräg, abfallend, geneigt). Inzwischen findet dieser Rahmen auch beim Bau von Straßenrennrädern oder Fahrrädern für den allgemeinen Gebrauch Verwendung. Der Grund: Die bisher von Diamantrahmen vorgegebene Steifigkeit konnte durch verbesserte beziehungsweise andere Materialien (Titan, Aluminiumlegierungen, Karbon) ebenfalls erreicht werden. Als größten Vorteil dieses Konzeptes nennt die Fachwelt das geringere Verletzungsrisiko infolge des hinten niedrigeren Oberrohrs.                 

X und Y – nicht nur Rahmen für echte Fachleute

Ein weiteres klassisches Konzept ist auch heute immer noch anzutreffen: der Kreuzrahmen. Bei ihm kreuzen sich das Sattelrohr mittig mit einem Rohr, das vom Steuerrohr zum Hinterrad reicht und sich dort zur Hinterradgabel teilt. Diese Rahmenform gehört zu den ältesten Konstruktionen, überzeugt jedoch nicht durch besondere Steifigkeit. Ein ähnliches Konzept findet sich allerdings auch in modernen Monocoque-Rahmenkonstruktionen aus Verbundmaterialen (oft CFK). Dort wird die notwendige Steifigkeit durch die großvolumige Auslegung der Kreuzungsstelle. Den Abschluss dieser kurzen Besichtigung wichtiger Rahmenformen macht der Hinweis auf den Y-Rahmen.  Hier führt lediglich ein sich gabelndes Rohr vom Steuer- zum Sattelrohr. Diese Rahmen werden entweder ungefedert bei Jugendrädern oder mit gefedertem Hinterbau bei Mountainbikes angeboten. 

Mehr als eine Geschmacksfrage: das Material des Fahrradrahmens

Neben der Entscheidung für die Form des Fahrradrahmens steht jetzt für viele Interessenten eine weitere Herausforderung an: Aus welchem Material soll der Rahmen hergestellt sein? Aus diesem Grund gibt es an dieser Stelle eine knappe Übersicht zu drei Alternativen: Stahlrahmen Im Rahmenbau für Fahrräder ist und bleibt Stahl als Werkstoff der Klassiker. Seine hohe Festigkeit macht die für Stahlrahmen typischen dünnen Rohrdurchmesser überhaupt erst 
möglich. Gleichzeitig überzeugen Stahlrahmen durch ihre Flexibilität und damit durch deutlich mehr Komfort. Ein weiterer Vorzug: Stahlrahmen sind äußerst unempfindlich gegen Rahmenbruch. Nicht zuletzt wegen ihrer Zuverlässigkeit und ihres Komforts bilden deshalb meistens Stahlrahmen die Basis von Reise- oder Tourenrädern. Aber nicht nur dort: Aufgrund seiner großen Flexibilität erlebt Stahl auch in anderen Bereichen wieder eine kleine Renaissance, zum Beispiel bei Mountainbikes. 
                             
Aluminiumrahmen
 

Leichtigkeit und Steifheit – das zeichnet Aluminiumrahmen aus. Was Aluminium an Steifigkeit gegenüber Stahl vermissen lässt (nur etwa ein Drittel der spezifischen Steifigkeit von Stahl), machen die Hersteller durch größere Rohrdurchmesser wett. Das Ergebnis: Eine höhere Steifigkeit des Rahmens und damit eine bessere Umsetzung der Kraft beim Fahren. Um zusätzlich Gewicht und Material zu sparen, werden die Rohre im Aluminiumrahmen außerdem konifiziert. Dabei werden stark beanspruchte Bereiche der Aluminiumrohre nach innen verdickt, weniger stark belastete Bereiche verdünnt.

Carbonrahmen 

Für einige Interessenten geht es bei der Entscheidung für den Fahrradrahmen vor allem um das Kriterium Gewicht. In diesem Fall bleibt beim Material nur eine Wahl: Carbon. Dieser Rahmen überzeugt aber nicht nur durch sein geringes Gewicht, sondern auch in Punkto Steifigkeit. Diese Überlegenheit hat allerdings ihren Preis: Weil die Herstellung von Karbonrahmen besonders aufwändig ist, sind diese Rahmen im Vergleich zu den hier vorgestellten Alternativen oft um 
einiges teurer. Und: Gegenüber Aluminiumrahmen erweisen sich Carbonrahmen als deutlich empfindlicher und eignen sich deshalb wohl vor allem als Basis für Bikes von Leistungs- und Spitzensportlern. 

Entscheidend für ungetrübten Radelspaß: die richtige Rahmengröße

Zum Schluss noch einige Sätze zur richtigen Rahmengröße bzw. -höhe. In Deutschland, Frankreich oder Italien wird sie üblicherweise in Zentimetern angegeben; international setzt sich langsam auch eine Einstufung nach Zoll durch. Als Maß für die Rahmengröße gilt die Entfernung zwischen der Mitte des Tretlagers und dem oberen Ende des Sattelrohrs. Zur Auswahl der richtigen Rahmenhöhe ist die Schrittlänge des Fahrers die entscheidende Größe. Sie wird an der Beininnenseite von der Fußsohle bis zum Damm gemessen. Ist sie ermittelt, gelten für den Interessenten die folgenden Faustregeln: 

·    Trekking-, City-, Reise- und Rennräder werden meistens mit Rahmengrößen zwischen 47 und 68 cm angeboten. Bei der Rahmenwahl sollte hier die Rahmengröße das 0,66-fache der Schrittlänge betragen. 
·    Crossräder bieten Rahmengrößen zwischen 41 und 61 cm, hier ist als Rahmengröße das 0,61-fache der Schrittlänge gedacht. 
·    Mountainbikes haben üblicherweise kleinere Rahmen, Standard sind Rahmengrößen von 35 bis 58 cm. Für den passenden Rahmen gilt hier das 0,57-fache der Schrittlänge. 
·    Kinderräder: Hier wird nicht die Rahmengröße, sondern die Laufradgröße in Zoll angegeben. 

Hier gehts zu unserem Rahmenrechner.

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Schlusswort: Vielleicht ahnen Sie es jetzt auch – im Thema „Fahrradrahmen“ steckt viel mehr drin als manche Radler geglaubt haben. Deshalb: Machen Sie sich vor Ihrer Entscheidung für 
ein neues Bike schlau. Am besten bei bike-angebot.de und seinen über 850 Fachhandelspartnern. Denn die stehen für fachkundige (Online-)Beratung, eine große Auswahl an Bikes und auch Fahrradrahmen, bequemen Zahlungsmethoden und schnelle Lieferung zu Ihnen nach Hause. Wir freuen uns auf Sie.